Der 14. März 2021 ist kein gewöhnlicher Sonntag. Es ist Wahlsonntag. An diesem Tag wird in unserer Stadt viel entschieden. Gewählt werden:

  • die Stadtverordnetenversammlung
  • die Ortsbeiräte
  • der Kreistag
  • der Oberbürgermeister/die Oberbürgermeisterin
  • der Ausländerbeirat

Die Wahlen sind an vielen verschiedenen Stellen in unserer Stadt sichtbar. Vielleicht sind auch Euch schon Wahlplakate oder Werbeflyer begegnet?
Gleichzeitig wirft das Thema jede Menge Fragen auf. Wer wählt eigentlich was? Wie funktioniert die Wahl? Woher weiß man, wen man wählen soll?
Diese und andere Frage haben wir für Euch aus der Nähe angeschaut.

Auf dieser Seite haben wir hierzu verschiedene Infos, Einblicke und Anregungen zusammengestellt.

Was hat das mit Euch zu tun?

Warum ist es eigentlich aus Sicht von Jugendlichen wichtig, was bei den anstehenden Wahlen passiert?

Diese Frage haben wir mit dem 1. Vorsitzenden des Marburger Kinder- und Jugendparlaments Elias Hescher besprochen.

Die Universitätsstadt Marburg – und somit die Parteien, die nach der Kommunalwahl regieren – hat viel Einfluss auf die Freizeitmöglichkeiten von Kindern und Jugendlichen. Die Stadt kann zum Beispiel über Spiel- und Sportplätze sowie das Schwimmbad entscheiden, Gestaltungswünsche der Schulen für ihre Schulgelände bewilligen oder einen neuen Jugendtreff eröffnen. Darüber hinaus kann die Stadt Entscheidungen für den Busverkehr treffen und bestimmte Linien häufiger oder weniger häufig fahren lassen. Des Weiteren kann die Stadt sich mit Anliegen, über die das Land entscheidet (zum Beispiel Anliegen, die Schule betreffen), an die Landesregierung wenden.

Die Entscheidungen der Stadt haben also viel Einfluss auf den Alltag von Kindern und Jugendlichen in Marburg.

Jugendliche – und Kinder zum Teil auch – können sich in Marburg auf ganz unterschiedliche Art und Weise politisch beteiligen. In ihrer Schule können sich Kinder und Jugendliche in der Schülervertretung engagieren. Auf städtischer Ebene gibt es einerseits den Stadtschülerrat für alle Schülerinnen und Schüler und andererseits das Kinder- und Jugendparlament für alle Kinder und Jugendlichen ab dem Alter von sechs Jahren. Darüber hinaus können Jugendliche sich in den Jugendorganisationen der verschiedenen politischen Parteien engagieren.

Ihr interessiert Euch für die Arbeit des KiJuPa: Dann klickt hier: https://kijupa-marburg.de/
Text: Elias Hescher 1. Vorsitzender des Marburger KiJuPa

Was denkt Ihr?

In Hessen darf man ab dem 18. Lebensjahr seine Wahlstimme abgeben. Doch natürlich habt Ihr auch schon vorher Ideen und Wünsche rund um die Gestaltung unserer Stadt.
Ihr habt Lust diese Vorstellungen zu teilen? Dann nehmt an unserem digitalen Blitzlicht teil!
Wir sammeln Eure Rückmeldungen und leiten Sie an Politik weiter.
Die Umfrage ist selbstverständlich anonym. Es werden keine personenbezogenen Daten erhoben.

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Symbolbild mit 2 Hände, Fragezeichen und Glühbirnen.Was genau wird gewählt und wie funktioniert das?

Kumulieren und Panaschieren, kennt Ihr nicht? Kein Problem!
Das geht vielen so. Das folgende Video erklärt was dahinter steckt:

Wer mehr darüber wissen möchte, was genau am 14. März gewählt wird, kann sich hier informieren:

An einem langen Stab hält eine Intervierin einer Passantin ein Microfon hin.Wer, Wie, Was, Warum?

Klar, Wahlen sind geheim und sollen es auch sein. Gleichzeitig ist es wichtig und interessant sich zu diesem Thema auszutauschen. Was ist Menschen am Thema Politik wichtig? Warum gehen sie wählen, oder warum auch nicht? Denken Sie ähnlich oder ganz anders als Ihr? Wir haben uns auf – den etwas anderen – Stimmenfang gemacht. Unsere Reporterin Elli ist hierzu mit einem Aufnahmegerät auf Marburgs Straßen unterwegs gewesen. Ihre Mission: Standpunkte sammeln!
Hört mal rein.

Was steckt dahinter?

Damit alle Bürgerinnen und Bürger einer Stadt geheim, pünktlich und unter den gleichen Bedingungen wählen können, gibt es jede Menge zu organisieren. Wir nehmen mit unserer Zahl des Tages kleine und große Fakten rund um die anstehenden Wahlen unter die Lupe.