395 Kandidierende für das 15. KiJuPa
Aktuell wird vom 23. Februar bis zum 13. März 2026 an den Marburger Schulen bereits das 15. Kinder- und Jugendparlament der Universitätsstadt Marburg gewählt. Zur Wahl aufgerufen sind nach aktuellen Angaben 7.257 Mädchen und Jungen zwischen 6 und einschließlich 17 Jahren, die ihren ersten Wohnsitz in der Universitätsstadt Marburg haben. Auch diejenigen, die in einem Internat oder einer Wohngruppe in Marburg wohnen, sind wahlberechtigt. Menschen, die über 18 Jahre alt sind, aber noch eine allgemeinbildende Schule besuchen, sind ebenfalls wahlberechtig.
110 Sitze stehen zur Wahl
Die Anzahl der Sitze im KiJuPa werden anhand der Schüler*innenzahlen der einzelnen Schulen ermittelt. Pro angefangene 200 Schüler*innen gibt es jeweils zwei Sitze für Vertreter*innen. Für Schulen ab 800 Schüler*innen sind die Sitze im KiJuPa auf jeweils acht KiJuPaler*innen begrenzt, um keine Schule überrepräsentativ zu bevorteilen.
Marburger Kinder und Jugendliche, die Schulen außerhalb Marburgs besuchen oder deren Schulen nicht teilnehmen, können über die Externe Liste kandidieren und wählen. Dem 15. KiJuPa stehen demnach insgesamt 110 Sitze zur Verfügung.
395 Kandidierenden und 56 „Wiederholungstäter*innen“
Insgesamt haben sich 395 Marburger Schüler*innen aus 24 Schulen und über die Externe Liste zur Wahl aufstellen lassen.
Die meisten Kandidierenden fanden sich in diesem Jahr an der Erich-Kästner-Schule (36 Kandidierende auf 4 Sitze), der Sophie-von-Brabant-Schule (33 Kandidierende auf 8 Sitze) und an der Steinmühle (29 Kandidierende auf 8 Sitze). Für die Erich-Kästner-Schule bedeutet dies, dass jede*r sechste Schüler*in für das KiJuPa kandidiert. An zwei Schulen haben sich keine Kandidierenden gefunden, so dass an diesen Schulen keine Wahlen stattfinden. Zu diesen Schulen gehören die Schule am Schwanhof sowie die Mosaikschule.
An fast allen an der Wahl teilnehmenden Schulen haben sich ausreichend Kandidierende gefunden. An drei Schulen – an der Richtsberg Gesamtschule, der freien Schule und der Maria-von-Bethanien-Schule – haben sich jeweils genau so viele Personen wie Sitze aufstellen lassen, sodass keine Wahl stattfinden kann. Die Kandidierenden ziehen direkt ins KiJuPa ein.
Bei der Externen Liste haben sich weniger Personen als Sitze aufstellen lassen. Hier kandidieren drei Personen auf vier Sitze. Entsprechend findet über die Externe Liste (4 Sitze) dieses Jahr keine Wahl statt. Die drei Kandidierenden ziehen ohne Wahl ins KiJuPa ein.
56 der Kandidierenden sind „Wiederholungstäter*innen“ und saßen bereits als KiJuPaler*innen (31) oder KiJuPa-Freund*innen (25) im 14. KiJuPa. Das entspricht bezogen auf die Zahl der Gesamtkandidierenden 14,18%.
Große Beteiligung und Unterstützung an den Schulen
Es ist sehr erfreulich, dass nahezu alle zur Wahl aufgerufenen Marburger Schulen an der Wahl zum KiJuPa teilnehmen und die Wahlvorbereitung eine große Unterstützung durch die Schulen erfahren hat.
Folgende 24 Marburger Schulen nehmen teil (an zwei Schulen haben sich leider keine Kandidierenden gefunden):

- Astrid-Lindgren-Schule
- Bettina-von Arnim-Schule
- Brüder-Grimm-Schule
- Carl-Strehl-Schule
- Emil-von-Behring-Schule
- Elisabethschule
- Erich-Kästner-Schule
- Freie Schule
- Freie Waldorfschule
- Gerhart-Hauptmann-Schule
- Geschwister-Scholl-Schule
- Grundschule Marbach
- Grundschule Michelbach
- Gymnasium Philippinum
- Maria-von-Bethanien-Schule
- Martin-Luther-Schule
- Montessori-Schule
- Mosaikschule (hier haben sich keine Kandidierenden gefunden)
- Otto-Ubbelohde-Schule
- Richtsberg-Gesamtschule
- Schule am Schwanhof (hier haben sich keine Kandidierenden gefunden)
- Sophie-von-Brabant-Schule
- Steinmühle Gymnasium
- Tausendfüßler Schule
- Verbund Grundschulen West
- Waldschule Wehrda
Fast gleich viele Mädchen und Jungen kandidieren
Bei den 395 Kandidierenden handelt es sich um 205 Mädchen (51,90%) und 190 Jungen (48,18%). Damit ist das Geschlechterverhältnis der am KiJuPa Interessierten wie in den letzten Jahren fast ausgeglichen. Hier die letzten Wahlen im Vergleich:
- Im Jahr 2024 waren es 247 Mädchen (50,72%) und 239 Jungen (49,08%)
- Im Jahr 2022 waren es 156 Mädchen (50,49%) und 153 Jungen (49,51%).
- Im Jahr 2019 waren es 167 Mädchen (48,97%) und 175 Jungen (51,17%).
- Im Jahr 2017 waren es 127 Mädchen (50,80%) und 123 Jungen (49,20%).
Die Altersstruktur der Kandidierenden bleibt konstant jung
Wie in den vergangenen Jahren liegt der Altersschwerpunkt bei den 8- bis 12-Jährigen, diese stellen über 70% der Kandidierenden. Die Altersstruktur sieht insgesamt wie folgt aus:
- 6-7 Jahre: 71 Schüler*innen = 17,97%
- 8-9 Jahre: 160 Schüler*innen = 40,51%
- 10-12 Jahre: 125 Schüler*innen = 31,65%
- 13-15 Jahre: 25 Schüler*innen = 6,33%
- 16+ Jahre: 14 Schüler*innen= 3,54%
Mehr Infos zur KiJuPa-Wahl gibt es auf der Homepage des KiJuPa unter www.kijupa-marburg.de.

Nähere Informationen und Kontakt
Friederike Könitz
Friederike Könitz
Tel.: 06421 201-5601
(KiJuPa: 201-5656, mit Anrufbeantworter)
E-Mail: friederike.koenitz@marburg-stadt.de;
kijupa@marburg-stadt.de
Arbeitsbereiche:
Stellvertretende Fachdienstleitung, Teamleitung Jugendbildungswerk, Kinder- und Jugendparlament, Partizipation