In unserer aktuellen Ausgabe geht es um eine tierische Superheldin.

Das gesuchte Tier…

  • hat extrem viele Sinneszellen und riecht bis zu 100 Mal besser als ein Hund.
  • existiert in zahlreichen Formen und Farben. Allein in Deutschland gib es rund 585 Arten. Die Bandbreite erstreckt sich von pelzig bis kahl und von rötlich über braun bis hin zu gelb oder orange. Auch die Größe variiert je nach Art sehr stark.  So kann das gesuchte Tier so groß wie ein Reiskorn oder bis zu 30 mm groß sein.
  • hat mit vier bis acht Wochen ein kurzes Leben.
  • ist ein ausgesprochen wählerischer Esser. Auf dem Speiseplan stehen ausschließlich Pollen und Nektar.
  • hat jede Menge zu tun: Manche Arten bestäuben bis zu 5000 Blüten (!!!) am Tag.

Erkannt?

Es ist die Wildbiene!

Um darauf aufmerksam zu machen, wie wichtig Wildbienen, Hummeln und Co. für unser Ökosystem sind, hat die UN-Generalversammlung den 20. Mai zum Weltbienentag erklärt.
Die Gruppe der bestäubenden Insekten sorgt nämlich dafür, dass zahlreiche Pflanzen Früchte und Samen bilden. Das gilt für Lebensmittel wie Birnen, Pflaumen und Paprika aber auch für Erzeugnisse wie die Baumwollpflanze. Aus ihr werden beispielsweise T-Shirts oder Jeans hergestellt.
Umso beunruhigender ist die Tatsache, dass viele dieser Insekten sowohl in ihrer Häufigkeit als auch in ihrer Vielfalt zurückgehen. 

Ihr wollt mehr über Wildbienen und Co. erfahren?
Dann kommen hier einige Tipps zum Anschauen, Weiterlesen und Ausprobieren:

Was haben Bienen mit unserem Alltag zu tun? Einen Einblick gibt dieses Video des Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND):
aktion.bund.net/fruehstueck-aus-nichts-bund-video-zeigt-bestaeuberleistung-der-biene

Wer ist wer? Die Bildersammlung gibt einen Einblick in verschiedene Insekten und ihre Besonderheiten:
www.geo.de/geolino/natur-und-umwelt/gehoernte-mauerbiene_30142330-30167306.html

Unter folgendem Link findet Ihr Infos zu Ursachen und Gegenmaßnahmen rund um das Thema Insektensterben:
natur-biologische-vielfalt-arten/naturschutz-biologische-vielfalt/allgemeines-strategien/aktionsprogramm-insektenschutz/insektensterben/

Im Dokumentarfilm „more than honey“ kann man sich Bienen und ihren Lebensraum aus der Nähe anschauen:
www.morethanhoney.ch/

Was eine Welt ohne Bienen bedeutet, zeigt ein Filmbeitrag über eine Region in China. Da dort ein Großteil der Insekten ausgestorben ist, müssen nun Menschen das Bestäuben von Obstbäumen und Co. übernehmen:
www.prosieben.de/tv/galileo/videos/2015166-menschliche-bienen-in-china-clip

Nähere Information und Kontakt

Sandra Rabung/Anna-Lena Schäfer

Sandra Rabung
Tel.: 06421 201-1745
E-Mail: sandra.rabung@marburg-stadt.de
Arbeitsbereiche:
Politische Bildung, Girls’ Day

Anna-Lena Schäfer
Tel.: 06421 201-1513
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